Besuch der Partnergemeinde in Mártély/Ungarn – 25 Jahre Partnerschaft in diesem Jahr

Besuch der Partnergemeinde in Mártély/Ungarn – 25 Jahre Partnerschaft in diesem Jahr

In den Sommerferien diesen Jahres möchte das Jugendbüro Altenahr gemeinsam mit Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Martélý-Altenahr und Kindern ab 12 Jahren aus der Verbandsgemeinde Altenahr der Einladung nachkommen, das 25- jährige Jubiläum in Mártély zu feiern. Schon im Juli vergangenen Jahres bot die Gemeinde aus Ungarn dem Jugendbüro Unterstützung an und es reisten 5 Männer im Kleinbus nach Altenaburg um das Jugendbüro zu entkernen. Kindern und Jugendlichen eine Auszeit in Ungarn zu ermöglichen, scheiterte schon durch Corona, dann durch die Flut. Dies soll nun anlässlich des 25- jährigen Jubiläums in diesem Jahr möglich werden. Der Bus startet am Sonntagabend, 31.07.2022 und wird am Montagmittag, 08.08.2022 in Altenahr wieder eintreffen. Es wird für die Schüler*innen sicher erlebnisreich und spannend sein, das Leben in den Familien, die Kultur und die Lebensart vor Ort kennenzulernen. Beeindruckend sind sowohl die Umgebung in Mártély mit dem „Toten Arm der Theiß“, samt Flora, Fauna und Strandbad, als auch das Leben in einer ungarischen Familie, in der die Schüle*innen untergebracht sein werden.

Die Teilnehmerbeitrag für die Reise liegt bei 50,00 € pro Person. Darin ist von der Busfahrt bis hin zur Familienunterkunft, das Programm, die Verpflegung und die Kompaktversicherung vor Ort alles enthalten.

Um eine gute Planung zu gewährleisten, bitten wir um Anmeldung mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer ab dem Donnerstag, 07.04.2022, 18 Uhr per Mail an das Jugendbüro Altenahr (jugendbueroaltenahr@web.de) mit dem Betreff „Schülerreise Ungarn 2022“. Weitere Infos unter Jugendbüro: 02643.8174

Ehrenamtler des Jugendbüros auf Kreativ- und Relax Wochenende

Ehrenamtler des Jugendbüros auf Kreativ- und Relax Wochenende

Das Team des Jugendbüros Altenahr lud am vergangenen Wochenende alle Ehrenamtler*innen zu einem Kreativ-Wochenende nach Rescheid in der Eifel ein. Nach der kräftezehrenden, anstrengenden und aufreibenden Zeit der letzten Monate, sollte hier die Möglichkeit geschaffen werden, in entspannter und angenehmer Atmosphäre zusammenzukommen. Die Begegnung und die gemeinsame Zeit miteinander ging seit Corona verloren, die Flut verschlimmerte diesen Zustand nochmal aufs Neues. Umso mehr ist es dem Jugendbüroteam wichtig Begegnung und Austausch zu ermöglichen. Von Freitag bis Sonntag stand das Selbstversorgerhaus für alle Ehrenamtler*innen offen. Achtzehn Personen war die ganze Zeit vor Ort und wurde durch acht spontane Tagesgäste erweitert. Leider mussten auch hier einige Teilnehmer kurzfristig wegen Corona absagen. An diesem Wochenende war neben Planungsrunden für anstehende Projekte auch viel Raum für persönliche Gespräche, sportliche Aktivitäten und Auszeiten.

Bewusst wurde ein Selbstversorgerhaus gewählt, weil die Gruppe unter sich sein wollte und das Zubereiten des Essens als wohltuendes Programm wahrnahm. Das wunderbare Frühlingswetter war ein weiterer Garant für den Wohlfühlmoment. Ein Highlight war der Besuch des nahegelegenen Bergwerks „Grube Wohlfahrt“, mit einer sehr lebendig gestalteten Führung. Ebenfalls konnte die Zeit dazu genutzt werden, eine Nachtwanderung für die bald anstehende Familienfreizeit vorzubereiten, die im nahegelegenen Baasem stattfinden wird. Dass der Spaß auch nicht zu kurz kam, konnte man unter anderem an dem spontan entstandenen Männerchor erkennen, der beim Karaoke sein bestes gab. Insgesamt wurde das Wochenende als wohltuende Auszeit empfunden, bei der das Jugendbüro und das Ehrenamt aktiv ge- und erlebt werden konnte.

Auch diese wertschätzende Maßnahme gibt Kraft für weitere Aktivitäten und wurde durch Spenden, die genau dies unterstützen wollten, kostenfrei ermöglicht. Kontakt, Infos unter: 02643.8174 oder www.probuero-altenahr.de

Längst fälliger Runder Tisch der Kinder- und Jugendarbeit einberufen

Längst fälliger Runder Tisch der Kinder- und Jugendarbeit einberufen

Mit der Flutkatastrophe im Juli vergangenen Jahres kamen viele Hilfsorganisationen, Institutionen und Akteure ins Ahrtal, die sich unter anderem auch um die Kinder- und Jugendarbeit in einzelnen Orten kümmerten. Seit Oktober schon beschäftigt sich das Jugendbüroteam Altenahr mit der Idee un der Notwendigkeit, einen „runden Tisch der Kinder- und Jugendarbeit“ in der VG Altenahr einzuberufen. Der Jahreswechsel, sowie auch die Erfahrungen und Erlebnisse mit den ansässigen Organisationen sind eine gute Gelegenheit, Notwendigkeit und Grund dies anzubieten. Vertreter der Johanniter, Malteser, Diakonie Katastrophenhilfe, katholischen Kirche, Kulturverein, Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Andernach und das Team vom Jugendbüro Altenahr trafen sich Anfang Februar zu einem ersten Treffen im Übergangsbüro des Jugendbüros in Kesseling.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden gemeinsam Ziele, Wünsche und Erwartungen auf einem Flipchart gesammelt. Welche Themen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen begegnen uns? Was wünscht sich das Jugendbüro? Wie können alle miteinander kooperieren? Wie verstehen die Verantwortlichen den Gedanken der Nachhaltigkeit? Wo geht die Reise hin? Was bleibt, wenn die Organisationen das Ahrtal verlassen? Wer kann die Strukturen übernehmen? Dies sind nur einige der vielen Fragen, die in den nächsten Treffen gemeinsam zu beantworten und zu erarbeiten sind.

Schnell war man sich der Notwendigkeit bewusst, so ein Meeting in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Das nächste Treffen ist für Ende März geplant. Ein ausführlicher Austausch, welche Organisationen in welchem Ort was anbietet, soll Klarheit in die große Gemengelage bringen und wieder für geregelte und überschaubare Strukturen sorgen.