Über uns

„Es müsste sich was verändern…“ – dieser Titel eines prämierten Videobeitrages von Jugendlichen für Jugendliche, ist immer wieder eine gelungene Aufforderung über die etablierte Arbeit nachzudenken und neu auszugestalten. Unter diesem Veränderungsaspekt betrachten wir heute die fast 30-jährige Geschichte der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr.

Mitwirkung, Mitentscheidung und Mitbestimmung sind für uns die Grundsätze in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Junge Menschen in die Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu begleiten ist und bleibt der Anspruch der Kinder- und Jugendarbeit. Wir wollen vorhandene jugendpolitische Synergien für unsere Arbeit nutzen und die Herausbildung einer starken Lobby für Kinder- und Jugendinteressen fördern und es durch unsere Aktivität weiterknüpfen.

(von links: Werner Söller, Jutta Knieps, Niko Sicken)

Kinder und Jugendliche sollen und möchten

  • freiwillig, aber nicht unverbindlich eingebunden werden,
  • dort abgeholt werden, wo sie stehen,
  • wahrgenommen werden mit ihren vielfältigen Interessen,
  • angeleitet werden, ihre Interessen angemessen zu vertreten,
  • aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraumes beteiligt werden,
  • ernst genommen werden mit ihren jeweiligen Bedürfnissen.

Für die Umsetzung des Leitbildes ist eine wertschätzende und annehmende Haltung erforderlich.

Leitbild

Wir möchten jungen Menschen frei von Vorurteilen Wegbegleiter sein, sie persönlich und sozial bilden. Eingebunden in die Gesellschaft sollen sie angeleitet werden aktiv Verantwortung für die Gestaltung ihres Lebensraumes zu übernehmen. Basis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Verbandsgemeinde Altenahr sind folgende Grundgedanken.

Das Jugendbüro im Heimatjahrbuch
Gruß- und Dankesworte der Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz                                   7. Januar 2021

 

Sehr geehrter Herr Söller,

seit meinem Amtsantritt als Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz lade ich stets zu Beginn des Jahres Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich engagieren, in die Staatskanzlei ein. Leider erlauben die derzeitigen Regelungen für die Durchführung von Veranstaltungen keinen persönlichen Empfang. Ich bedaure dies sehr, da gerade diese Begegnungen für mich einen Höhepunkt im Verlauf des Jahres darstellen.

Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Gerade in solch schwierigen Zeiten leisten „Helden und Heldinnen des Alltags“ einen immens wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise. Ohne ehrenamtliches Engagement wären viele hilfsbedürftige Menschen vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten und würden vereinsamen. Die Pandemie zwingt uns dazu, Abstand zu halten, und hat gleichzeitig neue Formen des sozialen Engagements hervorgebracht – etwa über digitale Medien.

Sie haben die kreisweite Gruppe „Jugend hilft“ in der Verbandsgemeinde Altenahr initiiert. Mit Ihrem persönlichen Herzensprojekt haben Sie in Ihrer Gemeinde oder in Ihrer Stadt viel bewirkt und damit einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie sind Ihrem Oberbürgermeister oder Ihrer Oberbürgermeisterin, Ihrem Landrat oder Ihrer Landrätin in Erinnerung geblieben – denn den Vorschlag für eine Einladung habe ich aus Ihrer Heimatstadt bzw. Ihrem Landkreis erhalten. Ich betone das, weil ich weiß, dass ein Großteil der ehrenamtlichen Arbeit im Verborgenen bleibt. Und ich möchte, dass Sie wissen: Ihre Mühe und Ihr Einsatz werden wahrgenommen und wertgeschätzt.

Fast jeder Zweite ist in Rheinland-Pfalz ehrenamtlich tätig. Das ist einzigartig unter allen Ländern und spricht für den außerordentlichen Zusammenhalt in unserem Land. Es macht Rheinland-Pfalz lebens- und liebenswert und es ist Ausdruck gelebter Demokratie. Ihnen ist nicht egal, was in Ihrem persönlichen Umfeld geschieht. Sie schauen hin, Sie ergreifen die Initiative, Sie kümmern sich!

Umso mehr bedauere ich, dass ich Ihnen heute aus diesem Weg für Ihren außerordentlichen Einsatz danken muss. Viel lieber hätte ich im Gespräch mit Ihnen mehr über Ihr Ehrenamt erfahren und Ihnen persönlich Dank gesagt.

Möge Ihnen und/oder Ihren Angehörigen das beigefügte Tröpfchen schmecken!

Bewahren Sie sich Ihren Elan und Ihre Leidenschaft für die gute Sache!

Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, viel Erfolg und persönliche Zufriedenheit.

Bleiben Sie gesund und starten Sie mit Zuversicht in das neue Jahr!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Malu Dreyer

Gruß- und Dankesworte der Bundesministerin Franziska Giffey

Berlin, den 16.03.2021

 

Sehr geehrte Frau Ministerin,

vielen Dank für Ihre Schreiben vom 26. Januar und 16. Februar 2021. Ich habe mich sehr über das Leporello, die CD und die DVD gefreut. Bitte richten Sie den Kindern aus Altenahr aus, dass ich begeistert bin, was sie auf die Beine gestellt haben!

Ich habe mich als Bundeskinderministerin seit jeher für die größtmögliche Stärkung der Rechte für Kinder eingesetzt. Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, mit einem Entwurf für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz nun ins parlamentarische Verfahren zu gehen. Dieser Entwurf ist ein Kompromiss innerhalb der Regierung nach jahrelangen, kontroversen Verhandlungen.

Mit dem Regierungsentwurf ist ein solides Fundament für konstruktive Gespräche im Rahmen der Jugend- und Familienministerkonferenz und eine breite Debatte im Parlament gelegt. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen werden, das die Interessen der Kinder, ihr Recht auf Schutz, aber auch auf Beteiligung, in besonderer Weise berücksichtigt.

Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für die Stärkung der Kinderrechte. Die nächsten Schritte im Gesetzgebungsverfahren werden erneut viel Einsatz von uns allen erfordern. Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam und mit vereinten Kräften an einer werthaltigen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz arbeiten!

 

Mit freundlichen Grüßen 

Franziska Giffey