Planung für die Jugendkulturtage 2021 läuft

Planung für die Jugendkulturtage 2021 läuft

„Jugend, Kunst, Kultur- vielfältig Erleben“
Planung für die Jugendkulturtage 2021 läuft digital

Die Planung für die diesjährigen Jugendkulturtage unter dem Motto „Jugend, Kunst, Kultur- vielfältig Erleben“ ist trotz Kontaktbeschränkungen im vollem Gange. Auch in diesem Jahr soll wieder eine kreisweite JugendKultTour der Jugendpfleger/-innen der einzelnen Gebietskörperschaften stattfinden. Das Vorbereitungsteam, welches aus dem Jukuba Bad Breisig, dem Jugendbahnhof Remagen, dem HoT Sinzig sowie aus der OKuJa Bad Neuenahr und dem Pro Büro Altenahr besteht, trifft  sich digital zum Planungstreffen, um kreative Ideen für die verschiedene Projekte zu sammeln und daraus vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche im Kreis zu entwickeln. Die JugendKultTour ist eine Projektreihe, die kreisweit verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche, zu einem Thema bündelt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde die Projektreihe sehr erfolgreich durchgeführt. „Erleben“ findet auf vielen Ebenen statt. Ziel der diesjährigen Jugendkulturtage ist es, Angebote zu entwickeln, bei denen Kindern und Jugendlichen vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen machen können. Kunst und Kultur im Allgemeinen, wie auch Bereiche der Jugendkultur stellen dabei eine große Rolle dar und bilden thematisch die Grundlage der geplanten Projekte.

Die diesjährigen Jugendkulturtage finden voraussichtlich vom Freitag, den 16.04.21 bis Sonntag, den 06.06.21, statt. In diesem Zeitraum, der auch die diesjährigen Pfingstferien beinhaltet, werden in den einzelnen Jugendpflegeeinrichtungen, in den Gebietskörperschaften vor Ort, einzelne Aktionen für Kinder und Jugendliche  angeboten. Weitere Informationen können ab Mitte März bei den jeweiligen Jugendpflegeeinrichtungen eingeholt werden. Ab diesem Zeitraum erscheinen die jeweiligen Flyer, den denen die jeweiligen Angebote  gebündelt sind. Weitere Informationen bei der jeweiligen Einrichtung vor Ort.

Marie-Luise Witsch verabschiedet

Marie-Luise Witsch verabschiedet

Jugendbüro verabschiedet sich von Marie-Luise Witsch

Am 26. Januar 2021 verabschiedeten sich Jugendpfleger Werner Söller und Jutta Knieps vom proBüro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr von Marie-Luise Witsch, langjährige Mitarbeiterin des Maternusstift in Altenburg. Um der 12-jährigen Zusammenarbeit, besonders bei dem gemeinsam entwickelten, preisgekrönten generationenübergreifenden Projekt „Zesamme em Jaade“, wertschätzenden Ausdruck zu verleihen, folgte Frau Witsch der Einladung ins Jugendbüro. Nichts ahnend, was sie erwartete, zeigte sie sich besonders überrascht über die Überreichung eines Fotoalbums, in dem sie die vergangenen Aktionen und Projekte der vergangenen Jahre Revue passieren lassen konnte.

Gemeinsam mit Tanja Fusenig-Hoffmann, Kräuterpädagogin und ebenfalls langjährige Begleiterin des Gartenprojektes, hielt man Rückschau auf die schönen, vergangenen gemeinsamen Stunden und Projekte, die ohne die Mitwirkung von Frau Witsch nicht hätten stattfinden können. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Frau Witsch zum Abschied einen besonderen Strauß entgegen, der nicht nur Blumen, sondern auch Gemüse enthielt.

Bunte Steine, die verbinden

Bunte Steine, die verbinden

Bereits im Frühsommer 2020 initiierte Anneliese Baltes mit „ihren“ Kids vom Jugendtreff Mayschoß die farbenfrohe, individuelle Gestaltung unzähliger Kieselsteine. Nicht nur die Jugendlichen ließen ihrer Phantasie freien Lauf, Mitmenschen aller Altersklassen erschufen viele kleine Kunstwerke, von denen etliche bereits seit letztem Jahr die „Insektenoase“ des generationsübergreifenden Kooperationsprojektes „Zesamme em Jaade“ am Jugendbüro in Altenburg verschönern.

Am Montag, 25. Januar fand die zweite Übergabe von diesmal drei Kisten voller bunter Steine statt, diesmal am benachbarten Maternusstift.

Mitinitiatorin und „Zesamme em Jaade“-Gründungsmitglied Marie-Luise Witsch, Leiterin des sozialen Dienstes im Seniorencentrum, nahm hocherfreut die farbigen Kleinode von Anneliese Baltes und Lisa Winkens, Ehrenamtlerin im proBüro, entgegen. Diese sollen nun auch im Garten des Maternusstifts ihren festen Platz finden und möglichst ein Lächeln in die Gesichter der Senioren zaubern.

Mit viel Liebe waren die grauen Steine in Glückskäfer, Eistüten, Blumen und ganze Landschaften verwandelt worden, einige auch säuberlich mit positiven Worten und guten Wünschen beschriftet.

Wenn auch nicht abzusehen ist, wann wieder Kontakte in gewohnter Weise und gemeinsam durchgeführte Projekte möglich sind, soll diese Aktion ein Zeichen der Verbundenheit von Jung und Alt in der Verbandsgemeinde sein und in dieser Zeit der Plage den Zusammenhalt fördern.

Auch am Bahnhof in Mayschoß haben bereits 2020 viele bunte Steine einen Platz gefunden: sie bilden gemeinsam den Ortsnamen, und verbinden damit nicht nur die „Zesamme em Jaade“-Projektflächen in Altenburg, sondern sind ein Zeichen dafür, daß gerade die Jugendarbeit in der VG Altenahr ein starkes Netzwerk bildet.

Getreu dem Jugendbüro-Motto 2020 „Alles was geht!“ und dem für 2021, „Weitermachen!“, werden auch weiterhin Aktionen aus der offenen Kinder- & Jugendarbeit von sich hören und sehen lassen!

Erfolgreiches Online Krimispiel

Erfolgreiches Online Krimispiel

Online Krimispiel Crime Time für Jugendliche aus der VG Altenahr

Am Freitag, den 22.01.21 startete ein Ermittlerteam von 8 Kriminalisten die Aktion Crime-Time, ein Online Krimispiel nach Manier des Krimidinners. Um 17 Uhr startete das Event mit Teilnehmern der Altersgruppen 14 bis 20 Jahren. Insgesamt waren 40 Leute aus 5 Einrichtungen, den Initiatoren Jugendbahnhof Remagen, Hot Sinzig, Okuja Bad Neuenahr, Jugendbüro Grafschaft und Altenahr, mit von der Partie und wurden Live von einer Schauspielergruppe aus Wiesbaden bespielt.

Das Thema des kriminalistischen Abendspektakels: Rettet die Weinkönigin!

Um kurz nach 17 Uhr eröffnete der Moderator die erwartete Krimirunde und schilderte das tragische Ereignis rund um die Weinkönigin, eine Entführung sondergleichen.

Dann war es soweit; die einzelnen Teams durften nun in ihren privaten Gruppen analysieren, fachsimpeln, ermitteln und Detektivarbeit leisten. An weiterem Infomaterial sollte es auch nicht hapern, da Ihnen spezielle Unterlagen in Form von Zeitungsartikeln, Berichten und Videos vorlagen, sowie Steckbriefe möglicher Verdächtiger. Schritt für Schritt näherten sich die Teams der Lösung des Falls, teilweise unterbrochen durch die Befragung der Verdächtigen, welche den Ermittlergruppen in geregelten Zeitplänen einen Besuch abstatteten. Auf halber Strecke wurde eine Pause eingelegt um sich zu stärken und neue Energie zu tanken. Mit genau so viel Elan wurde in die 2te Runde gestartet und ein gewisser Zeitdruck machte sich bemerkbar. Es führten alle Hinweise ins Ungewisse, Parallelen entstanden und Motive kristallisierten sich immer mehr heraus.

Zwischenzeitlich kamen kleinere Updates durch den Moderator, welcher den Teams zur Halbzeit sowie zum Ende eine wichtige Frage stellte, die essenziell für Sieg oder Niederlage war.

Schlussendlich war es dann soweit: die Ermittlungszeit war vorbei und die finale Antwort der Gruppe Jugendbüro eingegeben. Vergebens mussten Sie jedoch feststellen, dass ihre Antwort knapp danebenlag. Entmutigt wurden die Musterdetektive dadurch allerdings nicht und gönnten ihren Mitstreitern den Sieg. Nach kurzer Revue und Abschlussrunde ging das Event Crime Time gegen kurz nach 20 Uhr seinem Ende entgegen. Leider mussten 3 Teilnehmer der Altenahrer Gruppe vorzeitig das Online Spiel verlassen, da die Internetkapazitäten nicht ausreichten. Trotzdem hatten alle viel Spaß und ein gemeinsames Spielvergnügen. Hochmotiviert möchten die beiden Crewmitglieder Jan-Hendrik Gronewold und Simon Jakobs nun ein eigenes Krimispiel entwickeln um es im Jugendprogramm des Jugendbüros Altenahr im März anzubieten.

Crime Time

Crime Time

Dein kriminalistisches Gespür ist gefragt

Liebe Kriminalisten, herzlichst willkommen zur Crime Time, dem Onlinekrimi. Alles was Ihr zum Fall wissen und mitbringen müsst, erfahrt Ihr hier.

Initiiert wird das Programm vom Jugendbahnhof Remagen (Jugendpflege der Stadt Remagen), Jugendbüro Altenahr, Jugendbüro Grafschaft, Okuja Bad Neuenahr und Hot aus Sinzig, welche  jeweils Teams zum Mitspielen bilden. Die Krimi Besetzung besteht aus 4 Schauspielern und einem Erzähler. Es geht um einen Kriminalfall rund um die entführte Weinkönigin, der mit eurer Hilfe online gelöst werden soll. Da es sich um ein Live-Krimispiel handelt, brauchen wir Eure Unterstützung für die Lösung des Falls.

Insgesamt werden wir mit rund 40 Jugendlichen aus 5 verschiedenen Einrichtungen ermitteln.

Voraussetzung für die Teilnehme ist:

  • Ein Handy/Laptop/PC/Tablet
  • Eine Webcam (um den Durchblick zu haben)
  • Ein Headset oder integrierte Lautsprecher
  • evtl. ein Mikrophon

Stattfinden wird die Onlineaktion am Freitag, den 22.01.21 ab 17 Uhr. Von da an habt Ihr etwa 2 ½  Stunden Zeit um den Fall zu lösen. Teilnahme möglich ab 14 Jahren. Das Angebot ist für euch kostenlos, jedoch haben wir nur eine begrenzte Anzahl an freien Plätzen. Bei Interesse meldet euch unter anmeldung@proju-altenahr.de. Falls ihr einen der begehrten Plätze ergattert habt, schicken wir weitere Infos per Mail.

„Der Lockdown traf uns mitten ins Herz der Kinder- und Jugendarbeit.“

„Der Lockdown traf uns mitten ins Herz der Kinder- und Jugendarbeit.“

Für Weihnachten 2020 wünsche ich mir:
Ich möchte Hoffnung ausstrahlen auf eine bessere Zukunft, ein Stück Normalität mit neuen Erkenntnissen für eine bessere Gesellschaft und saubere Umwelt

Wie sah Ihre Adventszeit vor der Pandemie aus? Im Beruf und daheim?
Auch für uns ist diese Pandemie ein noch nie dagewesener Zustand, ein Ereignis das uns regelrecht den Teppich unter den Füßen wegzog. Alles löste sich zunächst ins Nichts auf. Aktionen wurden abgesagt, Termine wurden gestrichen, Begegnungen wurden zurückgefahren. Der Lockdown traf uns mitten ins Herz der Kinder- und Jugendarbeit. Es war ein unwirklicher Zustand auf den keiner vorbereitet war, auch wir nicht. Im vergangenen halben Jahr war es ein auf und ab der Emotionen, Veränderungen und Einschränkungen. Auch privat sollte dieser Zustand erstmal verkraftet werden. Meine Frau hat mich in den vergangenen 30 Jahren an den Abenden noch nie so oft ohne Abendtermine zu Hause erlebt, erst einmal erschreckend, dann ungewöhnlich und dann aber auch mal wohltuend angenehm.

Es sollte ein Jahr der Bewegung werden, so das Jahresthema am Anfang des Jahres 2020 des Jugendbüro Altenahr. „Beweg Dich“, mit diesem Motto wollten wir Kinder, Jugendliche und Ehrenamtler begeistern und in den Bann ziehen. Daraus wurde nichts. Nach einer Zeit der Lethargie im Beruf und auch im privaten Bereich, gewannen wir wieder Energie, produzierten Ideen, neue Wege, angepasste Umgangsformen. Wir waren wieder in der Lage unseren Betrieb aufrecht zu erhalten – wenn auch in veränderter Form. Wir kamen wieder in Bewegung und sagten uns, dass wir diesen Zustand auch mal aushalten mussten. Wir fanden einen übertriebenen Aktionismus jetzt zu diesem Zeitpunkt nicht hilfreich und verhielten uns auch so. Eine Mitarbeiterin kreierte spontan aus drei Worten „Alles was geht“ und dies wurde zum Leitspruch des Jugendbüros für den Umgang mit der Corona-Krise. Wir machten das Beste daraus, Aktionen in kleineren Gruppen und überwiegend draußen. Unser naturnahes und weitläufiges Gelände war der Garant für viele Aktivitäten die wir möglich machten, im Sommer wie auch im Herbst. Der Lockdown light, als auch der am Wochenende beginnende Harte Lockdown nimmt uns ein weiteres Mal das was uns am Wichtigsten ist; die Begegnung zwischen Menschen, das Gegenüber, die Inspiration, die Partizipation und manchmal auch die Motivation. Verlass aber war immer auf die Ehrenamtler des Jugendbüros. Sie bauten das Netzwerk „pro Büro hilft“ auf und standen auf der Matte wenn wir Betreuer brauchten um Aktionen umzusetzen. Auch die Aktion „Weihnachten im Karton werden wieder sehr gut angenommen, genauso wie die togo Angebote schon vor den Sommerferien. Es entstand eine überdachte Terrasse, die ausschließlich von Ehrenamtlern erbaut wurde, ein Zugewinn erster Güte und immer mit dem gebotenen AHA Regeln. Klar haben auch wir vermehrt an digitalen Veranstaltungen teilgenommen und auch gemerkt wo es klemmt und wo wir nachbessern müssen, Anträge sind gestellt.

Und was hat sich für die jungen Leute, die Mitarbeiter verändert?
Die Begegnungsmöglichkeiten fehlen total, Projekte, an denen sich die Jugendliche beteiligen können, sind und waren so kaum möglich. Reale Begegnungen und analoge Angebote sind unverzichtbar in der Jugendarbeit. Ein gerade neu aufgebautes Jugendprogramm wurde gleich zwei Mal wieder eingestampft. Unsere Jungen und Mädchenprojekte müssen pausieren und waren schlussendlich nicht mehr erlebbar. Die deutsch-ungarische Schülerbegegnung fiel genauso aus wie die Chance auf zwei europäisch Freiwillige, die bei uns hätten mitarbeiten können. Wir blieben trotzdem erreichbar, hielten Kontakt, die sozialen Medien waren eine Stütze, vorher und gerade in dieser Pandemie. Wir haben neu gelernt das Beste daraus zu machen und uns immer wieder neu darauf einzustellen. Die Schule allerdings ermöglichte den Kindern und Jugendlichen die Begegnung unter Gleichaltrigen, das war gut so, dies war leider in der Kinder-und Jugendarbeit nur bedingt bis gar nicht möglich.

Wie sieht Ihre Arbeit im Pro Büro für Jugendarbeit in Altenahr zurzeit aus?
Ich arbeite und denke im Wir, mit einem Team, auf das ich mich verlassen kann. Und das braucht es in Krisen, wohl dem, der früh genug investiert hat. Erstmalig kenzeln wir alle Aktivitäten die uns, den Kindern, Jugendlichen und den Ehrenamtlern immer eine schöne Advents- und Vorweihnachtszeit bescherten, weil es unter diesen Umständen nicht geht und wir es nicht dürfen. Erstmalig entscheiden wir uns keine Angebote in den Weihnachtsferien zu entwickeln. Betriebsbedingt werden wir ein paar Tage schließen, wie das Rathaus und viele, viele andere Einrichtungen auch.  Stolz sind wir auf die Momente wo wir nicht aufgeben haben, wo wir nicht einfach abgesagt haben, sondern Alternativen fanden und es in abgeänderter Form doch noch möglich wurde. Dies war für unser Team und auch für mich extrem anstrengend, sich immer wieder umzustellen, anzupassen und neu zu entscheiden.

Wie lässt sich die Adventszeit trotz Corona sinnvoll und schön gestalten?
Den Kindern und Jugendlichen wünsche ich Familien, die ihnen Geborgenheit geben, die Zeit finden gemeinsam zu lesen, zu spielen, die Ruhe auszuhalten, Weihnachten im kleinen Kreis zu feiern und dieses Jahr einen ruhigen Jahreswechsel zu akzeptieren. Wir alle hoffen auf ein 2021 mit gewohnter Normalität und Lebensfreude mit Begegnungen, auf die wir uns so sehnsüchtig freuen.