Schülerbegegnung 2021

Schülerbegegnung 2021

Schülerbegegnung 2021 dieses Mal coronabedingt in den Sommerferien mit unseren ungarischen Gästen aus Mártély/Ungarn IN ALTENAHR

Donnerstag, 19. August 2021 bis Mittwoch, 25. August 2021

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern!

 Die gegenseitigen Schülerbesuche Ungarn/Deutschland haben nun schon seit vielen Jahren Tradition: Ein über das andere Jahr kommen Schüler der Partnergemeinde Mártély aus Süd-Ungarn für eine Woche zu uns nach Altenahr. Auf Grund einer landesweiten Schulreform in Ungarn hat Mártély nun leider keine eigene Schule mehr. Die älteren Schüler, die auf umliegende Schulen verteilt wurden, lassen es sich dennoch nicht nehmen, an unserer Schülerbegegnung 2021 teilnehmen zu wollen.

Damit ein Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen auch tatsächlich möglich ist, werden die Schüler in Familien untergebracht, die selbst ein Kind/Jugendlichen in einem vergleichbaren Alter haben und welche sie dann tagsüber begleiten. So ist ein gutes Kennenlernen des Alltags möglich. Die ungarischen Schüler lernen ab der 4. Klasse Deutsch; sehr oft haben die Schüler aber auch mittlerweile – angesichts der Aufnahme in die Europäischen Union – Kenntnisse in Englisch, welches hier auch als Verständigungssprache dient. Zudem wird die Gruppe durch deutschsprachige Ungarn begleitet. Das gegenseitige Kennenlernen, sowohl der Unterschiede, als auch der Gemeinsamkeiten, ist für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis. Ebenso ist die Tatsache bemerkenswert, dass die jungen Leute und Menschen dort „weniger zum Leben haben“ und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – eine immense Lebensfreude empfinden und diese weiter zu geben vermögen. Diese berührt und öffnet einem die Augen für Dinge, die wir gerne als selbstverständlich ansehen.

Mártély selbst ist ein malerischer Ort am alten Arm der Theiß. Es ist ein sehr altes Fischerdorf mit einem Kultur- und Begegnungszentrum, einem Jugendraum, einer Altentagesstätte und einem Strandbad mit Tretbooten. Ebenso gibt es viele ortsansässige Künstler. Darüber hinaus wird Mártély von Budapester Künstlern oft als einen guten Platz zum Malen im Sommer angesehen. Der Ort selbst liegt am Rande der Puszta. So sind die ländliche Umgebung und auch der Baustil der Häuser deutlich anders als bei uns, was eine zusätzliche Bereicherung der Erweiterung des eigenen Blickwinkels darstellt. Letztes Jahr musste die geplante Schülerbegegnung coronabedingt ausfallen. Trotz der aktuellen Situation hoffen wir, dass in diesen Sommerferien eine Begegnung stattfinden kann.

werden wir ungarische Schüler, Betreuer und Erwachsene bei uns zu Gast haben. Sollte ihr/e Kind/er und ihre Familie Interesse haben, 1 oder auch ggf. 2 ungarische Schüler (manchmal günstig wegen der Sprache) aufzunehmen, so bitten wir um eine Interessensrückmeldung (siehe Kasten unten)

Schon jetzt kündigen wir einen Elterninformationsabend an, der am Dienstag, den 20. Juli, um 18 Uhr am Jugendbüro stattfinden soll.

Den Informationsflyer finden Sie hier oder in unserem Downloadbereich.

Zesamme em Jaade – zesamme em Mai!

Zesamme em Jaade – zesamme em Mai!

Trotz des kreisweiten Aufrufs auf das Maibaumstellen in diesem Jahr zu verzichten, hat es sich das Team vom proBüro für Jugendarbeit der VG Altenahr nicht nehmen lassen, zumindest den schon bestehenden Baum im Rondell am Maternusstift mit bunten Bändern zu schmücken. Herzlich war der Empfang, den Leiterin Michaela Sebastian und Marzena Nawrot vom sozialen Dienst Jutta Knieps vom Jugendbüro und den FOS-Praktikanten Kathi Selonke und Simon Jakobs sowie FSJler Jan-Hendrik Groenewold bereitete. Gemeinsam wurde auf Abstand der Baum und die umliegenden Sträucher verziert. Auch ein kleines Birkenbäumchen durfte nicht fehlen. Strahlende Gesichter der Senioren waren mehr als Dank genug. Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, Traditionen – auch in abgewandelter Form- aufrecht zu erhalten und den Kontakt unter allen Auflagen der Kontaktbeschränkungen zueinander nicht zu verlieren. Als langjährige engagierte Kooperationspartner versuchen Maternusstift und Jugendbüro sich nicht aus den Augen zu verlieren und trotz alles Widrigkeiten Vieles mit dem gebotenen Abstand möglich zu machen.

Hoffnungsvoll in die Zukunft blickend wünscht sich das Team des Jugendbüros ein baldiges Wiedersehen und freut sich auf weitere Aktivitäten, die auf der gegenseitigen Wunschliste stehen.

Jugendarbeit goes gaming- Jugendbüro Teilnahme an der Fachtagung

Jugendarbeit goes gaming- Jugendbüro Teilnahme an der Fachtagung

Videospiele sind nicht erst seit dem Lockdown ein Thema in der Jugend- und Jungenarbeit. Im Auftrag des MFFJIV bot die Fachstelle Jungenarbeit Rheinland- Pfalz in Kooperation mit dem Institut medien.rlp eine digitale Fachtagung zum Thema „Jungen und Gaming“ an. Mit über 85 Teilnehmern, darunter auch das Jugendbüro Altenahr, hat die Fachtagung am 26. April um 14 Uhr begonnen und fand nach 3 Stunden, einer inkludierten Pause, ihr Ende. Unter der Moderation von Erwin Germscheid und Reiner Wanielik, Fachstelle Jungenarbeit RLP e.V, sowie Mario von Wantoch-Rekowski, Medien.rlp und dem Referenten Philipp Molter, ebenfalls Medien.rlp, starteten die Teilnehmer in einer Begrüßungsrunde mit einer kleinen, persönlichen Abfrage zum themenbezogenen Wissensstand. Der folgende Vortrag, gehalten durch Referent Philipp Molter, war sehr detailliert und aktuell gestaltet und bot eine Einführung in den großen Bereich „Gaming“. Anhand von momentanen, aktuellen, szenenbekannten Personen und Studien, wurde nicht nur ein Einblick auf die derzeitigen, sondern auch auf die vergangenen Umstände gewährt. Diverse Klischees konnten aufgegriffen und wiederlegt werden, sei es die Typisierung des klassischen Gamers, Gaming sei ein absolutes Interessenfeld nur für Jungs und nicht für Mädchen und der Klassiker „Killerspiele“. Besonders gelegen kam dem Jugendbüro die Fachtagung in Hinsicht auf ihr eigenes Projekt im Rahmen der Jugendkulturtage, die Lan-Party „Game-over-night“, geplant in den Pfingstferien am 28. auf den 29. Mai, für Jugendliche ab 16 und am 31. Mai für Kinder ab 12 Jahren. Infos unter probuero-altenahr.de.

Start der Jugendkulturtage mit zwei Angeboten auf Distanz

Start der Jugendkulturtage mit zwei Angeboten auf Distanz

Start der Jugendkulturtage mit zwei Angeboten auf Distanz, „Beauty-Free-Box“ wurde ausgeliefert und Anmeldung für „Kult-Karton to go“ noch möglich.

Sie packen. Aber nicht, weil sie abhauen oder verreisen wollen, versteht sich. Zwischen Kartons agieren vorneweg die 18-jährige Katharina-Johanna Selonke, kurz „Kathi“ und die hauptamtliche Mitarbeiterin Jutta Knieps des Altenahrer pro Büros für Jugendarbeit. Finanziell, materiell und kreativ unterstützt wird, nicht nur diese Aktion, durch den Kulturverein Mittelahr e.V. und ihre Vorsitzende Angelika Furth. Sie bestücken „Beauty-Free-Boxen“ mit Kokosöl, grobem Salz, getrockneten Lavendelblüten und Bienenwachs und mit eigens ausgewählten und zu einem Heft zusammengestellten Rezepten. „Für Badesalz, Lippenbalsam, Gesichtsmaske oder auch einem Snack“, erklärt FOS-Praktikantin „Kathi“. Am Freitag wurden die Beauty-Free-Boxen an 19 Jugendliche ab zwölf Jahren ausgeliefert, damit sie sich einen wahrhaft schönen Tag, mit selbst hergestellten Beauty-Produkten, machen können. Die Aktion ist Teil der diesjährigen Jugendkulturtage, die zum ersten Mal unter anderen Vorzeichen ablaufen: Coronakonform auf Abstand und vielfach digital, aber nicht nur. Auch wenn manche Aktionen nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden können, bemüht sich das Jugendbüro Altenahr die geplanten Aktionen unter Beachtung der Corona Maßnahmen trotzdem irgendwie durchführen zu können. Ganz neue Ideen sind aus der aktuellen Pandemie entstanden, wie beispielsweise die oben beschriebene „Beauty-Free-Box“. Diese richtet sich mit ihrer Beauty orientierten Inhalten nicht nur, aber eben doch vor allem an die Mädchen.

Ganz im Gegensatz zu dem noch ausstehenden „Kult-Karton to go“, welcher den Empfänger*innen verschieden Kult orientierten Ideen und Materialien, zum Kreativ werden, liefert. Denn inzwischen hat das große Packen des „Kult-Karton to go“ schon begonnen. Neben den enthaltenden Kreativen Inspirationen und den dazugehörigen Materialien können die Teilnehmer den Kult in Form von Süßigkeiten und Getränken, welche mittlerweile einen echten Kultstatus in Deutschland erlangt haben, er schmecken. Derartige Kartons auch mit Inhalten zu künstlerischen Themen haben sie auch mit Unterstützung des Kulturvereins Mittelahr schon im vergangenen Jahr mit großer Resonanz geschnürt. Da waren keine Kulturtage aber schon Corona und auch schon viele Ideen und immer wiederkehrendes Um planen angesagt.

So musste auch schon zu Beginn der Jugendkulturtage das erste Kooperationsprojekt „Corona und Du“, was ursprünglich am 01. Mai stattfinden sollte, auf den 29. Mai verschoben werden. Für interessierte Jugendliche ab 12 und ab 14 Jahre hält das Projekt spannende Stunden und ein überraschendes Ergebnis bereit. Nachfragen lohnt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Aber nicht nur die Boxen-Aktion hat Corona hervorgebracht. FSJ-ler Jan-Hendrik Gronewold und FOS-Praktikant Simon Jakobs haben ein Konzept, online Kriminalfälle zu lösen, weiterentwickelt. „So ist auch Neues zutage getreten und wir planen vorsichtig, um Angebote auch mit wenigen Leuten auf Abstand durchführen zu können“, so Jugendpfleger Werner Söller. Weitere Informationen auf unserer Hompage (probuero-altenahr.de) in unserem Jugendbüro und in den sozialen Netzwerken.

Zesamme em Hochbeet – Vorbereitung auf generationsübergreifende Projekte

Zesamme em Hochbeet – Vorbereitung auf generationsübergreifende Projekte

Trotz langer Pause bleiben wir dran! Am Freitag, den 09.04. 2021 gab es nach erfolgreichem Ostergruß an den Maternusstift wieder eine kleinere „Zesamme em Jaade“ Kooperation. Zur Vorbereitung auf die kommende Frühjahrs- und Sommersaison, bereiteten der FSJler Jan-Hendrik Gronewold und FOSler Simon Jakobs unter der Leitung und Unterstützung von Herrn Leif, Marzena Nawrot und Laura Schmickler die Blumen- und Gemüsebeete des Maternusstifts vor. Bei angenehmen Frühlingstemperaturen wurden einzelne Beete entkernt und für anstehende Gartenprojekte und Pflanzungen mit Blumenerde versorgt. Mit Blick auf den Sommer, erhofft man sich wieder gemeinsame Treffen mit den Bewohnern des Maternus Stifts. Trotz der aktuellen Pandemie litt die Kooperation zwischen dem Maternusstift und dem Jugendbüro keinesfalls. Es wird nach wie vor nach Corona konformen Möglichkeiten gesucht, um die Zusammenarbeit aufrecht zu erhalten. Dies ist nicht selbstverständlich und entwickelt sich keinesfalls von alleine, denn die Aufrechterhaltung des bestehenden Verhältnisses beruht auf gegenseitiger und vor allem engagierter Kooperation.

Das Jugendbüroteam freut sich auf ein baldiges Wiedersehen und hofft darauf, die im letzten Jahr weggefallenen Aktionen in diesem Jahr durchführen zu können.

Neustart der Nachmittagsbetreuung in der Ahrtalschule!?

Neustart der Nachmittagsbetreuung in der Ahrtalschule!?

Das pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr initiiert und koordiniert seit fast 20 Jahren die Betreuungsangebote in den Grundschulen, sowie der Ahrtalschule Realschule plus Altenahr. Ziel war und ist es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Seit 2009 ist die Betreuung Bestandteil der Ahrtalschule und wurde für Schüler*innen der 5. bis 7. Klasse angeboten. Die Schule unterstützt die Nachmittagsbetreuung des Jugendbüros mit professioneller Hausaufgabenbetreuung mittels Lehrkräfte.

In diesem Schuljahr 2020/2021 konnte die Nachmittagsbetreuung auf Grund geringer Nachfrage und Schüleranmeldungen nicht angeboten werden. Im kommenden Schuljahr 2021/2022 jedoch haben sich die Kooperationspartner Jugendbüro und Ahrtalschule erneut auf einen neuen Start geeinigt. Voraussetzung ist allerdings die Erreichbarkeit einer adäquaten Teilnehmerzahl, um das Angebot zu finanzieren und möglich zu machen. Geboten werden ein warmes Mittagessen, pädagogische Hilfen, engagierte Betreuer*innen, sowie Unterstützung bei den Hausaufgaben durch eine Lehrfachkraft und ein Freizeitangebot, von 13 bis max. 16 Uhr. Das Freizeitangebot ist breit gefächert und kann selbst mitbestimmt werden, je nach aktuellem Interesse und Spaßfaktor. Zur Verfügung stehen dabei Turnhalle, Sportplatz, der Außenbereich, sowie auch Computer, Bücher und ein moderner Kicker. Das Mittagessen wird vom Restaurant „Wurstkessel“ in Kreuzberg geliefert und ist an den angemeldeten Tagen verpflichtend. In besonderen Fällen ist auch eine Abholung oder der Antritt des eigenen Heimwegs um 14:30 möglich.

Anmeldungen für die Nachmittagsbetreuung sind bis Freitag, den 7. Mai 2021, im Sekretariat der Ahrtalschule abzugeben. Informationen erhalten sie außerdem beim Jugendbüro Altenahr unter 02643/8174