Jugendbüro bei der Tagung des 16. Kinder- und Jugendberichts

Jugendbüro bei der Tagung des 16. Kinder- und Jugendberichts

„Junge Menschen erleben politische Bildung in allen sozialen Räumen“, ist ein Ergebnis des 16. Kinder- und Jugendberichts des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der diesjährige Bericht richtet die Aufmerksamkeit auf die Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter. Auf über 600 Seiten schildert dieser Bericht die steigenden Herausforderungen für die Demokratie und die politische Bildung und liefert einen breiten und systematischen Überblick über die sozialen Räume, in denen junge Menschen politische Bildung erleben. Mit diesem Bericht geht die Bundesregierung ihrer Verpflichtung nach, dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die „Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe“ vorzulegen. In einer fünfstündigen Online-Veranstaltung wurde der Bericht dem Team des pro Büro für Jugend der VG Altenahr und allen Beteiligten aus den verschiedensten sozialen Räumen in Form eines Vortrags von Prof. Dr. Christian Palentien von der Universität Bremen vorgestellt.

Die Ergebnisse wurden während des Vortrags professionell zeichnerisch in Bilder übertragen, sodass zum Schluss eine Zusammenfassung des Berichts in Form eines kleinen Kunstwerks entstanden ist. Im Anschluss an die Berichtserstattung wurden die Teilnehmenden in Arbeitskreise der jeweiligen sozialen Räume, in denen politische Bildung in Kindheit und Jugend stattfindet, eingeteilt. Als soziale Räume gelten beispielsweise die Familie, KiTa, Schule, berufliche Bildung, soziale Bewegungen, Hochschule oder Bundeswehr. Im Arbeitskreis „Kommunale Jugendarbeit“ konnte das Team um Werner Söller seine persönlichen Eindrücke aus der Jugendarbeit schildern und in Diskussion mit Kolleg*innen treten. Dabei ging es vor allem darum, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Jugendarbeit hat und wie damit in Zukunft umgegangen werden kann. Klar ist, politische Bildung geschieht jederzeit in der Kinder- und Jugendarbeit – oft auch passiv. Mit einigen Aktionen konnte das Jugendbüro bereits in der Vergangenheit auch aktiv ein Ausrufezeichen für politische Bildung setzen: die Woche der Kinderrechte, One Billion Rising – eine Aktion gegen Gewalt an Frauen oder mit der Schülerbegegnung der Partnergemeinde Mártély aus Ungarn.

Corona und Du! Deine Musik, Deine Bilder.

Corona und Du! Deine Musik, Deine Bilder.

Wie geht es euch mit bzw. in der Pandemie?

Packt eure Eindrücke in Bilder und Musik. Schreibt mit unserer Hilfe einen eigenen Song bzw. erstellt unter professioneller Anleitung Bildercollagen und dreht mit uns ein Video zum neu entstandenen Song. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, weitere Infos folgen nach der Anmeldung. Ein Gemeinschaftsprojekt des Generationenbüros der VG Adenau im Bau, des Kinder- und Jugendbüros Grafschaft, dem pro Büro Altenahr und der Jugendpflege Brohltal.

 

Für wen:
Fotoprojekt: Teens ab 12 Jahren
Musikprojekt: Jugendliche ab 14 Jahren

Ort: Jugendbüro Altenahr, Schulstraße 3 in Altenburg

Kosten: keine

Schicke deine Anmeldung per Mail an: anmeldung@proju-altenahr.de
Gib bitte deine persönlichen Daten wie Name, Vorname, Ort, Geburtsdatum und eine Telefonnummer an.

Die Angebote finden unter den dann aktuellen Corona-Bestimmungen statt. In der Hoffnung, dass alles wie geplant stattfinden kann, weisen wir drauf hin, dass eine kurzfristige Absage dennoch möglich ist.

 

Hier findet ihr einen kleinen Vorgeschmack.

Weitere Angebote der Jugendkulturtage findet ihr hier.

Crime Time – der erste selbstinitiierte Online Krimi

Crime Time – der erste selbstinitiierte Online Krimi

Partizipation ist zwar ein Fremdwort, aber nicht für das Jugendbüro Altenahr, wenn es mit Leben gefüllt wird. Selbst ausprobieren, etwas verantwortlich entwickeln und dann noch erfolgreich umsetzten, war die Devise den beiden Mitarbeiter Jan Gronewold und Simon Jakobs und somit gelebte und praktizierte Beteiligung. Zwar angeregt durch die Teilnahme beim Krimi Live Spiel der Jugendbüros im Januar, machten sich die beiden auf den Weg selbst ein solches Angebot für Jugendliche zu kreieren und ein bisschen Abwechslung in den Coronaalltag zu ermöglichen. Am Freitag den 12.03.2021 war es dann nach intensiver Vorbereitungszeit soweit. Bei den 6 zugeschalteten Krimiteilnehmer*innen, die Zuhause vor ihren Endgeräten saßen, sollten nun von 17 bis 21:30 die Köpfe rauchen. Zuvor aber bekamen sie eine Menge an Unterlagen, im Geheimaktendesign nach Hause geschickt. Über eine Plattform fanden sich dann um 17 Uhr alle Teilnehmer ein und starteten nach kurzer Einführung durch die beiden Initiatoren Jan Gronewold und Simon Jakobs in den digitalen Spielraum. In den zwei Kleingruppen wurden immer wieder Lösungen gesucht und Strategie entwickelt. Etappenweise wurden den Kriminalisten Hauptfragen, die zur Lösung des Falls essenziell waren, gestellt und mit viel Diskussion erfolgreich beantwortet. Auch Pausen waren vorgesehen, die mit allen möglichen Snacks versehen waren. Trotz Überziehung der anfangs angesetzten Zeit, ließen sich die Teilnehmer*innen nicht unterkriegen und gelangten letztendlich doch zur Lösung des Falls. Es lag eine spannende Atmosphäre in der Luft, die Stimmung war gut und das Fazit viel sehr positiv aus. Ein guter Start für den ersten Testlauf und ein solches Projekt dieser Art. Es bleibt zu hoffen, dass es ein weiteres Mal angeboten wird, vielleicht auch außerhalb der Coronapandemie und dann nicht vor dem Bildschirm, sondern in klassischer Krimidinnermanier. Diesmal waren alle digitalen Systeme stabil und es musste keiner der Teilnehmer vorzeitig aus dem Spiel austeigen.

Corona-Praktikum für Severin Schopen im ProBüro

Corona-Praktikum für Severin Schopen im ProBüro

Wo stehe ich, gibt es alternative Berufswege oder was benötige ich noch, um im Arbeitsleben als Lehrer glücklich zu werden? All das können Fragen sein, die sich Studierende während eines Lehramtsstudiums möglicherweise stellen. Um sich diese Fragen zu beantworten, sollen Lehramtsstudierende an der Universität zu Köln im Rahmen ihres Studiums ein sogenanntes „Berufsfeldpraktikum“ absolvieren. In der Beschreibung von der Universität heißt es: „(…) lernen Sie ans Lehramt angrenzende pädagogische, soziale oder fachbezogene Berufe kennen.“

Was in der Theorie sicherlich gut und sinnvoll klingt, kann in der Praxis während einer Pandemie zur echten Herausforderung werden. Während einige Kommiliton*innen überhaupt erst keinen Praktikumsplatz finden konnten, haben andere wiederrum im letzten Moment Absagen erhalten. Umso glücklicher bin ich über die Bereitschaft des Teams um Werner Söller im ProBüro für Jugend, mir ein Praktikum bei ihnen zu ermöglichen. Zurzeit studiere ich Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule mit den Fächern Musik und Philosophie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Universität zu Köln im sechsten Semester.

Von Anfang an war klar, dass der Lockdown eine Herausforderung für die Praktikumsarbeit von Mitte Februar bis April darstellen wird. So bedarf es Kreativität, diese Zeit effektiv und produktiv zu nutzen. Nach mehreren Gesprächen ergaben sich zwei Projekte, die den Fokus meiner Praktikumsarbeit bilden sollten. Eines davon war das Entwickeln eines musikalischen Angebots für die Nachmittagsbetreuungen der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Altenahr. Da das Singen zurzeit nicht erlaubt ist, wurden die Möglichkeiten mit den Kindern zu musizieren deutlich eingeschränkt. So entwickelten sich zwei kurze Corona-konforme musikalische Einheiten, die das Musizieren auch während der Pandemie zulassen: Bodypercussion – Klangerzeugung mit Hilfe des eigenen Körpers und Boomwhackers – Kunststoffröhren, die beim Schlagen unterschiedliche Töne erzeugen.

Das Begleiten der Planung und Durchführung der Kinderferienwoche in den Osterferien sollte der andere Fokus meiner Praktikumsarbeit sein. Hier entwickelten wir zusammen mit dem Team des Jugendbüros Ideen zur Gestaltung der Freizeit.  Hierbei konnte ich Einblicke in einen Teilbereich der eigentlichen Arbeit des Jugendbüros erhalten. Alles immer begleitet durch die Unsicherheit, ob das Geplante überhaupt stattfinden darf.

Trotz gewisser Schwierigkeiten bin ich sehr froh darüber, dass ich mein Berufsfeldpraktikum im ProBüro für Jugend absolvieren darf. In der bisherigen Zeit konnte ich gerade während der Arbeit mit den Grundschulkindern bereits Erfahrungen sammeln, die im Lehreralltag von Nutzen sein können. Zudem bietet das Praktikum eine gute Abwechslung zu einem sonst sehr tristen Online-Semester.

Orgelbesichtigung in der Pützfelder Kapelle

Orgelbesichtigung in der Pützfelder Kapelle

Orgelbesichtigung in der Pützfelder Kapelle
für Kinder ab 8 Jahren

Zusammen mit dem Organisten Markus Prange erfahrt ihr Interessantes über die Geschichte der Orgel (Instrument des Jahres), hört einzelne Register und zum Abschluss ein kleines Konzert. Zudem könnt ihr einen Blick auf den Spieltisch und das Innere der Orgel werfen. Auf dem Weg nach Pützfeld versuchen wir ein musikalisches Rätsel rund um das Stück
 „Bilder einer Ausstellung“ zu lösen. Seid gespannt!

Wann
Freitag, 19.03.21, 15:00 – 18:00 Uhr

Treffpunkt
Bahnhof Kreuzberg

Abholung
Penny Ahrbrück/Pützfeld

Anmeldung
ab sofort per Mail an:  anmeldung@proju-altenahr.de

Kosten
2€ Teilnehmerbeitrag

Mitbringen: wetterfeste Kleidung, Mund- und Nasenschutz