Landesjugendpflegertagung zum Thema „Jugendarbeit trotz(t) Corona“
Teilnahme das pro Büros für Jugendarbeit an Videokonferenz

Am Mittwoch,18. und Donnerstag, 19.11.2020 fand die alljährliche Jugendpflegertagung mit 75 Teilnehmern aus ganz Rheinland-Pfalz dieses Mal in Form einer Videokonferenz statt. Werner Söller und Jutta Knieps vom pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr nahmen an der eineinhalbtägigen Veranstaltung teil. Durch die vorgegebenen Corona Verordnungen musste der digitale Austausch gewählt werden. Eine Durchführung in dieser Form war zwar ungewohnt, aber nicht weniger informativ. Ein Austausch untereinander war möglich. Das Team des Jugendbüros hat sich informiert über Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit „auf Distanz“ mittels digitaler und medialer Formen der Jugendarbeit. Hierbei wurde immer wieder deutlich, welche Hindernisse, seien es technischer Art und Ausstattung, oder Hemmnisse in Form von Datenschutzverordnungen die Arbeit in Zeiten von Covid19 zusätzlich erschweren. Nichtsdestotrotz ließen sich die Teilnehmer der Konferenz davon entmutigen.

In den angebotenen Workshops der Videokonferenz konnte man unter anderem hilfreiche Themen bearbeiten. Der Workshop vom medien.rlp zur Stärkung medialer Kompetenzen zum Beispiel setzte sich mit den nutzbaren digitalen Angeboten auseinander. Die Vorträge zu den Themen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendarbeit trotz(t) Corona, Statusberichte zur Jugend(sozial)arbeit in Rheinland-Pfalz, zur Jugendpolitik in RLP, Aktuelles aus den Jugendamtsbezirken und dem Landesjugendamt weckten großes Interesse bei den Zuhörern. Gerade die Ausführungen, Ergebnisse und Erkenntnisse des Referenten Professor Dr. Sell waren sehr praxisbezogen und nah an der Jugendarbeit recheriert.
Die anschließenden Diskussionen waren fruchtbar und hilfreich und wurden kreativ unterstützt durch den parallelen verlaufenden Chat und die Abfragen per Mentimeter.

Besonderen Eindruck hat der gefallene Beschreibung des „Streetworkers im Homeoffice“ hinterlassen, welcher sehr deutlich macht, welch großer Problematik Jugendarbeit in der Krise ausgesetzt ist.