Sozial engagierte Jungs

Sozial engagierte Jungs

Zum neunten Mal – erneuter Projektstart „sozial engagierte Jungs 2018/2019“.

Am Donnerstag, 15. November 2018 startete das Projekt sozial engagierte Jungs bereits zum neunten Male. Diese Genderarbeit ist nicht nur einmalig im Kreis Ahrweiler, sondern auch nachhaltig, dafür spricht die Kontinuität und das Durchhaltevermögen des Veranstalters.

Vorausgegangen waren Werbeaufrufe in der Ahrtalschule, auf Plakaten und Flyern und in der Presse. Daraufhin trafen sich 8 junge Menschen zum Casting, 8 wurden in die Gruppe aufgenommen. Zum Startertreffen mit den Einrichtungen traf sich das Projektteam von Jugendpfleger Werner Söller, Jugendbüromitarbeiter Niko Sicken und den beiden ehrenamtlichen Betreuern Tim Gilles und Aaron Vogt. Ab 18 Uhr waren die Vertreter der Einrichtungen geladen, die nun die Gelegenheit hatten die teilnehmenden jungen Männer näher kennenzulernen. Nach der Vorstellungsrunde, den allgemeinen Informationen über Abläufe, Verantwortlichkeiten und organisatorischen Fragen, ging es dann in die Kleingruppen. Hier wurden mit den Betreuern (Erziehern und Grundschulbetreuern) die Zeiten abgesprochen und die ersten Berührungsängste genommen.

Alle freuen sich nun auf die aktive Zeit in den Einrichtungen und sind gespannt was der Alltag in der sozialen Einrichtung so auf Lager hat. Das Projektteam ist erneut begeistert über die Resonanz der beteiligten Jungen und die Bereitschaft der Einrichtungen. Folgende sozial engagierten Jungs werden bis nach Ostern 2019 einmal die Woche nachmittags mitarbeiten: Max Knieps (Grundschule Dernau), Daniel Wieland (Grundschule Altenahr), Tim Klaesgens (Ahrtalschule), Leon Schlösser (Maternus-Stift Altenburg), Leon Müller (Grundschule Ahrbrück), Leon Paaß (Kita Hönningen), Dustin Köhne (Kita Freisheim) und Simon Jacobs (Jugendbüro Altenahr). Das Team wünscht allen einen guten Start, Durchhaltevermögen, gute Erfahrungen, Spaß mit den Kindern, Jugendlichen und Senioren. Vor Weihnachten noch treffen sich alle Jungs mit dem Projektteam zum Austausch im „Männertreff“ um zurückzublicken und Kraft für die weiteren Einsätze zu tanken.

Klausurtag des Jugendbüros

Klausurtag des Jugendbüros

Das Team des Jugendbüros der VG Altenahr tagte in der Jugendherberge Altenahr.

Am Mittwoch, den 21. November 2018, legten die Mitarbeiter des Jugendbüros Altenahr einen Klausurtag ein. Ruhe vor dem Alltag, Kräfte sammeln, Rück- und Ausblick, Neues wagen und planen – das war das Bedürfnis der beteiligten Personen. In drei Phasen war die Klausur eingeteilt, erst das Kernteam um Jugendpfleger Werner Söller mit seinen Mitarbeitern Jutta Knieps, Niko Sicken und Rafael Thi. Erweitert wurde die Runde um Bürgermeister Achim Haag und anschl. um die Themenbesetzten Mitarbeiter Elena Metzinger, Björn Papke und Miguel Jeandree. Der Supervisor Edgar Stahl unterstütze die Teammitglieder des Jugendbüros, weil er die Arbeit seit Jahren kennt und den Blick von außen wahrt.

Ausgesucht hatte sich das Team den Seminarraum der Jugendherberge Altenahr, herrlich abgelegen vom Jugendbüroalltag und deren Aufmerksamkeiten. Rundum versorgt konnten die Mitarbeiter mal innehalten, auf aktuelle Geschehnisse schauen, Rückblick halten, als auch Ausschau. Im Blick der Gespräche standen die Frage über ein Schwerpunktthema 2019, die Jahresplanung verschiedenster Maßnahmen, Abstimmung und Diskussion um die großen Themen Ehrenamt, Ökologie, Juleica, Erasmus, Inklusion und Kommune für Alle. Was man heute sät, kann man später ernten, waren schon immer die Erkenntnisse der Verantwortlichen bezogen auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Gesprächsbedarf gab es auch bei den vielen Freizeitaktivitäten, die das Jugendbüro mittlerweile in allen Ferien anbietet. Festzustellen war und ist, dass das gute Klima des Jugendbüros, die attraktiven Angebote und die Möglichkeit sich zu beteiligen ein Garant für aktive Mitarbeit bedeutet. Das beweist auch das ungebrochene Interesse im Jugendbüro Altenahr ein Praktikum zu absolvieren. Bis jetzt konnten 15 engagierte Menschen die Arbeit mitgestalten und für sich neue Erfahrungen aus dieser Kinder- und Jugendarbeit mitnehmen.

Viele Aktivitäten, die in den letzten 11 Monaten umgesetzt wurden, wurden evaluiert. Rückblickend können die Aktiven des Jugendbüros auf eine bunte Vielfalt blicken, ob es die 3 durchgeführten Kinderferienwochen waren, die fast 25 Tagesaktivitäten in den Ferien, die Schülerbegegnung mit Ungarn, die Woche der Kinderrechte und die Kundgebung „Gegen Rechts“, das fulminante 20-jährige Bestehen von Ahr-Rock mit ihren 350 Besuchern, die Schwerpunktaktivitäten für die Ehrenamtler mit dem Höhepunkt der Tour de Ehrenamt nach Mártély und und und…

Partizipation wird im Jugendbüro ganz großgeschrieben und eine transparente Gestaltung der Arbeit des Jugendbüros ermöglicht es engagiert mitzuarbeiten. Daher sind immer wieder Treffen mit Ehrenamtlern angesagt um Ideen und Wünsche mit in eine Jahresplanung  einzubringen.

Falls jemand neugierig geworden ist und Lust darauf hat sich aktiv zu beteiligen oder einfach nur mal „Jugendbüroluft“ schnuppern möchte, kann sich gerne telefonisch unter 02643/8174 oder per E-Mail: jugendbuero@proju-altenahr.de melden. Es lohnt auch in die neue und junge Homepage des Jugendbüros reinzuschnuppern um die breit aufgestellte Arbeit kennen zu lernen.

Ohne Praktikanten und FSJ´ler geht es nicht.

Ohne Praktikanten und FSJ´ler geht es nicht.

Jugendbüro erfährt Unterstützung durch einen FSJ Mitarbeiter und drei Schülerpraktikanten

Seit gut 6 Wochen übernimmt der 20-jährige Rafael Thi die Aufgaben eines Mitarbeiters im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Einsatzstelle Jugendbüro Altenahr. Er übernahm die Stelle von Elena Metzinger, die ein ganzes Jahr lang die Arbeit des Jugendbüros mitprägte und den medienpädagogischen Bereich nachhaltig mitgestaltete. Rafael Thi verbringt ein halbes Jahr im pro Büro für Jugendarbeit und ist Fachabiturient mit dem Schwerpunkt Mediengestaltung- und management. Herr Thi nutzt die Chance sich im Geschehen der Kinder- und Jugendarbeit auszuprobieren, neu zu orientieren und sich auf den nächsten Lebensabschnitt vorzubereiten. In den 3 Seminaren des Trägers DRK Landesverband RLP bekommt er ebenfalls Inputs zu diesem verfolgten Ziel. Herr Thi hat im Jugendbüro schon mehrere Schülerpraktika absolviert, ist somit gut vorbereitet auf die komplexen Tätigkeiten und kann nun die Arbeit in größeren Zusammenhängen erfahren und erleben.

Daneben ist das Jugendbüro lebendiger und beliebter Ort für neugierige und engagierte Praktikanten, im letzten Jahr 17 an der Zahl. So fragten auch in diesem Herbst erneut 3 Praktikanten um die Mitarbeit im Jugendbüro an. Ricarda Simons aus Krälingen und Isam Abbas aus Ahrbrück sind Schüler der BBS in Bad Neuenahr und absolvieren das Praktikum im Rahmen ihrer Erzieherausbildung. Beide befinden sich im zweiten Ausbildungsjahr und sind somit schon auf dem Weg zum fachlich ausgebildeten Erzieher. Dies macht die Mitarbeit besonders wertvoll und stellt einen gegenseitigen Gewinn dar.

Die Mitarbeit umfasste schon die Durchführung der Herbstferienangebote, der Kinderferienwoche Zirkus in Dernau, die Unterstützung der Betreuungsgruppen in den Schulen, als auch tägliches Büromanagement, Projekt- und Teamsitzungen unterschiedlichster Art. Nicht zu vergessen die fachlichen Arbeiten, die im Anschluss abzuliefern sind, wie Beobachtungs- und Tagesprotokolle sowie einen Institutionsflyer. Auch diese Begleitung muss der Praxisanleiter Werner Söller leisten, aber es lohnt sich und ist eine Win-Win Situation.

Der derzeit dritte Praktikant ist Jannik Pohler aus Berg, er ist Schüler der Realschule plus Altenahr -Ahrtalschule in Altenburg. Er besucht die neunte Klasse und verbringt den wöchentlichen Praxistag ebenfalls im Jugendbüro, geplant für das derzeitige Schuljahr.

Ohne die permanente Hilfe, Unterstützung und Engagement der zahlreichen Praktikanten wäre das umfangreiche Angebot nicht möglich, auch wenn es auf der Seite des Jugendbüros eine Menge Begleitungsarbeit bedeutet.

SPIEL Essen 2018

SPIEL Essen 2018

Ein Fortbildungsangebot verschaffte Einblicke in die internationale Spieleszene

Am Samstag, den 27.10.2018 trafen sich zwölf interessierte Ehrenamtler des Jugendbüros Altenahr, um gemeinsam mit Jugendpfleger Werner Söller zur internationalen Spielemesse nach Essen zu fahren. Seit gut 2 Jahrzehnten findet diese renommierte Veranstaltung in 6 Messehallen statt, die einen Querschnitt „analoger Spiele“ bedeutet und sich weiterhin auf dem Spielemarkt behauptet. Erwartet werden gut 180.00 Gäste an 4 Tagen, wir waren dabei! Schier unerschöpflich sind die vielen und unterschiedlichen Themen, Materialien und Geschichten, kaum zu erfassen und noch weniger spielbar. Aber ausprobieren war die Devise, macht es doch viel Spaß Erklärer anzutreffen, die einem das Lesen der Spielregeln erstmals ersparten.

Die  Emotionen rauslassen, das Wir-Gefühl spüren, diese wichtige Kulturtechnik erlernen alle Altersstufen in den Brett- Karten- und Tischspielen, die es seit Menschengedenken gibt. Auffallend war die überdurchschnittliche hohe Gästezahl junger Menschen, ein Indiz das Brettspiele und Co weiterhin für Spaß, Lernen, Gemeinschaft und faires Miteinander steht, ein wichtiges Bildungsangebot in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Tagesfahrt fand im Rahmen des Erwerbs der Jugendleitercard (kurz „JuLeiCa“) statt, eines von vielen Angeboten für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr. Sie ist eine Legitimation gegenüber öffentlichen Stellen und Erziehungsberechtigten und dient als Nachweis auch für persönliche Vergünstigungen.

Rückblickend kann gesagt werden, dass der Besuch der Spielemesse ein voller Erfolg war. Es wurden zahlreiche Spiele ausprobiert, sodass man viele neue Eindrücke und Ideen sammeln konnte. Nach dem Besuch der Spielemesse kam auf der Rückfahrt in der Gruppe die Idee auf einen Brettspielabend anzubieten. Man wird sehen.

Weitere Infos zu den Angeboten bekommen Interessierte im Jugendbüro Altenahr unter 02643.8174 oder auf unserer neuen Homepage: probuero-altenahr.de

Gegen das Vergessen – gegen rechte Gewalt

Gegen das Vergessen – gegen rechte Gewalt

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung
„Sage nie, du gehst den letzten Weg – der Genozid an den litauischen Juden 1941–1944

Montag, 12. November 2018 im Rathaus Altenahr.

Kundgebung gegen Rechts
Beginn: 19 Uhr vor dem Rathaus Altenahr.

Konzert
»Es iz geven a zumertog – Die Geschichte des Wilnaer Ghettos im Spiegel seiner Lieder«
Beginn: 20 Uhr im großen Ratssaal des Rathauses.

Der Eintritt ist frei!

 

Öffnungszeiten der Ausstellung

Montag bis Freitag: 8 – 12 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag: 14 – 16 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Die Ausstellung beschreibt den Genozid an den litauischen Juden auf zwei Ebenen.

Ausdrucksstarke Schwarz-Weiß Portraits des berühmten litauischen Fotografen Antanas Sutkus zeigen Überlebende des Ghettos von Kaunas. Die Gesichter der wenigen litauischen Juden, die den Pogromen und der systematischen Vernichtung durch glückliche Umstände entkommen konnten, sprechen eine ganz eigene Sprache.

Auf der anderen Ebene erhält der Betrachter historische Hintergrundinformationen. Die Lebenssituation in den Ghettos von Wilna und Kaunas, die Beschreibung der Vernichtungsstätten und der Kampf der Partisanen stehen aber nicht nur als tragische Fakten im Raum, sie verdeutlichen in Zusammenhang mit den Portrait-Aufnahmen das persönliche Einzelschicksal.

Das Konzert

»Es iz geven a zumertog ‒ Es war an einem Sommertag«

Die Geschichte des Wilnaer Ghettos im Spiegel seiner Lieder

Aus umfangreichen Recherchen in Litauen und einer Vielzahl persönlicher Gespräche mit Zeitzeugen entwickelte Roswitha Dasch ein außergewöhnliches Konzertprogramm zur Geschichte des Wilnaer Ghettos. Die Text-Musik-Collage beschreibt anhand von Überlebensberichten, wichtigen historischen Ereignissen und vor allem durch jiddische Lieder die Lebenssituation der jüdischen Bevölkerung im Wilnaer Ghetto auf ganz besondere Weise. Roswitha Dasch und Ulrich Raue lassen Musik erklingen, die den Menschen im Ghetto trotz aller Trauer und Verzweiflung immer wieder Mut und Hoffnung gegeben hat.

Infos
Angelika Furth, Telefon: 0 26 43 67 84
www.kulturverein-mittelahr.eu

Dauer der Ausstellung
Bis 2. Dezember 2018

Adresse
Rathaus Altenahr
Rossberg 3
53505 Altenahr

Kundgebung gegen Rechts
Veranstalter: Mittelahrinitiative gegen rechte Gewalt

Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung.